Der Tagesspiegel:
„Berlins Innensenatorin verurteilt Aufruf zu Straftaten“ – dabei hatte doch die Mottenpost extra noch bei den Cops nachgefragt, und diese sahen keinerlei Aufruf zu Straftaten (und haben sich auch gestern, wenn sie gelegentlich durch den Park fuhren, betont unauffällig verhalten).
„Innensenatorin Spranger und Polizeipräsidentin Slowik verurteilen militanten Widerstand gegen Pläne des Senats.“ – Tiere aus einem Zaun ausschneiden, mit biologisch abbaubaren Farbbeuteln aus Kindermalfarbe gegen ein Bagger-Bild werfen und ein Gedicht zum Thema „Wir lieben den Görli, der Senat ist scheiße“ zu schreiben als „militanten Widerstand“ zu bezeichnen ist schon ziemlich witzig. Vielleicht erlebt ja Spranger noch im Kontext des Görli was „militanter Widerstand“ ist 🙂 …
„Kreativer Protest müsse sich im rechtlichen Rahmen bewegen, sagte Spranger. Aber „Kindern beizubringen, wie ich mit einem Bolzenschneider einen Zaun durchtrennen kann, finde ich grenzwertig“, sagte sie. „Kindern so etwas beizubringen, dazu aufzurufen, dass Erwachsene so etwas machen, finde ich nicht lustig.“ Wir finden das schon sehr lustig, und offenbar auch die Teilnehmer*innen am Aktionstag 🙂

„Die Polizei rechnet nach Angaben von Behördenchefin Slowik mit „niedrigschwelligen Straftaten, insbesondere Sachbeschädigung“ gegen den Zaunbau.“ – Wir auch – mindestens 🙂
Aus dem Neuen Deutschland:
„Bei anderen Themen kommt Spranger eher in Schwung. «Nicht lustig» findet die Innensenatorin die Aktionswoche rund um den Görlitzer Park. Beim Protest gegen den geplanten Zaun und die nächtliche Schließung des Parks hätten Aktivist*innen am Sonntag «Sabotageaktionen» nach unterschiedlichen Mottos durchgeführt. Immer wieder kommt Spranger auf eines dieser Mottos zu sprechen: «Wegner wegwerfen» – was solle das denn bedeuten, fragt die SPD-Innensenatorin. «Wir können froh sein, dass nichts passiert ist», sagt Spranger über die Aktionswoche, die laut Veranstalter*innen und auch Polizei ohne erwähnenswerte Zwischenfälle ablief.“
Die Aktionswoche war sehr erfolgreich, und zwar nicht nur in Bezug auf den Aktionstag, sondern vor allem auch darin, die Diskussion unter den Anwohner*innen voranzutreiben, sich die geplanten Maßnahmen im Görli (Zaunbau, Kahlschlag, Tore, Flutlichtscheinwerfer, Schließung) auszutauschen und Alternativen zu den vom Senat geplanten repressiven Maßnahmen zu entwickeln, um die Situation im Görli und den angrenzenden Kiezen nachhaltig für die Anwohner*innen zu verbessern.
Inhaltlich haben Spranger und Bürgermeister Wegner ganz offensichtlich keine Argumente, und verlegen sich nun auf populistisches Drohgebärden-Geschwätz.
Wir sind optimisch: Unser Görli bleibt offen!












Liebe Iris Spranger, wir wollen Dich hier nicht im Unklaren lassen und tragen gerne zur Aufklärung bei: Gemeint ist diese Wurfwand, auf der nicht nur Kai Wegner, eine Kamera, eine Bullenwanne und ein Bulle umgeworfen werden können, sondern auch Du (Mobi-Video zum Aktionstag https://www.youtube.com/watch?v=a3qmTStd-r4, ab Min. 0:46).
Wir hatten viel Spaß gestern, danke der Nachfrage!