Ultimatum hat gewirkt: Bauliche Veränderung an Stolperfalle Görlitzer Park

Unser Ultimatum hat gewirkt: Binnen 24 Stunden hat der Senat reagiert und die Stolperfalle am Eingang Glogauer Straße durch den Einbau eines Warn-Pfostens vorerst entschärft.

Ganz offensichtlich haben sie unsere Ankündigung ernst genommen: Wenn hier nicht umgehend reagiert wird, werden wir das selbst in die Hand nehmen. Dass es erst ein Ultimatum an den Senat brauchte, damit dieser tätig wird, spricht Bände.

Das gleiche Stolperfallen-Modell ist mittlerweile auch am Eingang bei der Fußgänger*innen-Brücke über den Kanal verbaut. Auch hier ist der Senat aufgefordert, umgehend Maßnahmen zur Entschärfung der gefährlichen Situation durchzuführen.

Auch die Stolperfallen an allen anderen Parkeingängen werden wir nicht akzeptieren. Diese sind bis Ende März so umzubauen, dass hier kein Sturzrisiko für Fahrradfahrende und Fußgänger*innen mehr besteht.

Es ist ein Skandal, wie der Senat am Görlitzer Park unter dem Vorwand, angeblich „Sicherheit“ zu schaffen, permanent neue unsichere und gefährliche Situationen schafft, um seine populistische und rassistische ausschließende Politik durchzusetzen. Es ist schon lange an der Zeit, dass der Senat erkennt, dass sein vor Ort breit abgelehntes Repressions-Experiment „Görli-Schließung“ gescheitert ist.

Aktuell läuft noch eine Ausschreibung für einen neuen Wachschutz ab Anfang Mai zur nächtlichen Schließung des Görlitzer Parks mit einem Volumen bis zu 611.000 Euro. Wir fordern, dass diese Ausschreibung umgehend gestoppt und das Experiment Görli-Schließung jetzt beendet wird.

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Lebensgefährliche Stolperfalle Görlitzer Park: 48-Stunden-Ultimatum an den Senat

Offener Brief der Initiative Görli 24/7

An:
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister Berlin
Iris Spranger, Innensenatorin, Berlin
Christoph Schmidt, Grün Berlin GmbH

Im Rahmen der unsinnigen, populistischen, vor Ort breit abgelehnten und dilettantisch durchgeführten Baumaßnahmen zur nächtlichen Sperrung des Görlitzer Parks wurde kürzlich am Eingang Glogauer Straße eine lebensgefährliche Stolperfalle geschaffen.Mitten auf dem stark begangenen und auch viel von Radfahrenden genutzten Querungs-Weg durch den Görlitzer Park ragt nun ein ca. 7 cm hohes Stahlstück aus dem Boden, das offensichtlich zur Verankerung der neu gebauten Torflügel dienen soll. Sowohl für Fußgänger*innen als auch für Fahrradfahrende stellt diese Konstruktion bei offenen Toren eine immense Gefahr da (siehe Fotos).Innerhalb der wenigen Tage seit Einbau dieser Stolperfalle kam es hier bereits zu diversen Unfällen. Bei manchen dieser Unfälle waren auch Kinder betroffen. Dass es hier zu schweren Verletzungen bis hin zu Todesfällen kommen könnte ist offensichtlich. Selbst in den wenigen Minuten, als hier kürzlich der rbb für einen Beitrag drehte, kam es an dieser Stelle zu einem Unfall (Minute 3:03). Erst letzte Woche ist übrigens in Berlin-Marzahn ein Radfahrer nach einem Sturz gestorben.

Hiermit fordern wir Sie als Verantwortliche für die Errichtung der Tore und Zäune um den Görlitzer Park auf, bis Samstag, 14.03.26 um 10 Uhr die lebensgefährliche Stolperfalle am Eingang Glogauer Straße in den Görlitzer Park zu entfernen. Sollte das nicht geschehen, wird die Kreuzberger Bevölkerung die Entschärfung dieser gefährlichen Situation selbst in die Hand nehmen.

Auch an vielen anderen Eingängen zum Görlitzer Park wurden Stolperfallen geschaffen, indem fachwidrig in die Mitte der Wege aus dem Boden ragende Bodenanker für die neuen Tore gesetzt wurden. Auch diese Stolperfallen sind bis spätestens Ende März zu entfernen.

Allen Personen, die an den neu geschaffenen Stolperfallen im Görlitzer Park verunglücken, wird empfohlen, sich bezüglich Schmerzensgeld und Schadenersatz an den Berliner Senat zu wenden, der hier wieder offen rechtswidrig agiert (vergleiche zu Haftung bei Stolperfallen z.B. hier).

Berlin, 12.03.26
Initiative Görli 24/7

UPDATE 13.03.26: Mittlerweile wurde eine gleiche Stolperfalle auch am Eingang bei der Fußgängerbrücke über den Kanal verbaut. Diese ist ebenfalls umgehend zu beseitigen.

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Görli-Schließung: Vielfältige Proteste und Sabotagen gehen munter weiter

Am 1. März war es so weit: 2,5 Jahre nachdem der Berliner Lumpenmeister auf die geistreiche Idee kam, die Umzäunung des Görlitzer Parks zu befehlen, wurde der Görli nun kurzerhand abgeschlossen. Natürlich nicht ohne Begleitung von allerlei Protesten und Sabotagen:

Nachdem 2 Tage zuvor noch ein Flügeltor auf mysteriöse Weise aus der Verankerung brach und am Tag der Schließung keines der Schlösser funktionierte (aufgrund von gravierenden Baumängeln, Verklebung und seltsamen Deformationen) wollte man dringend eine Blamage vermeiden und improvisierte mit Bauzäunen, Kettenschlössern und am Tor abgestellten Bullenmännchen.

Das Drehkreuz, welches letztes Jahr im Landwehrkanal baden war, wieder eingebaut wurde und mittlerweile schon wieder durch verbogene Streben blockiert ist, ist übrigens bis heute nicht funktionstüchtig und mit Bauzäunen abgesperrt.

Am Sonntag Abend versammelten sich rund 500 Parknutzende am Pamukkale und protestierten zu Musik und Redebeiträgen, bis gegen Mitternacht die meisten Menschen den Park selbstbestimmt verließen, also 2 Stunden nach der offiziellen Schließung. Die 200 Bullen bekamen offensichtlich die obrigkeitliche Anweisung der Zurückhaltung. Das fanden aber viele Cops offenbar nicht so gut, und so gab es bei nächster Gelegenheit eine Anzeige wegen der Aussage „Kai Wegner ist ein Lumpensohn“ und eine Festnahme wegen Fußballspielens. Die Presse konnte ausschließlich Stimmen von Menschen einfangen, die den Zaun gleichermaßen beschissen und die Sabotagen ziemlich gut finden.

Das Protestgeschehen ging natürlich weiter und so trafen sich am nächsten Abend an die 100 Menschen zum Cornern im Görli bei Feuerchen, Mukke und Grillkäse. Laut diversen Medienberichten und dpa Pressemeldung verzögerten etliche Fahrradschlösser an den Eingangstoren diesmal die Schließung. Kurz nach 22 Uhr platzierten sich einige Cops rund um unser schönes Treffen, leisteten aber kurz darauf den Sprechchören „Bullenschweine raus aus dem Görli“ folge und zogen sich in Begleitung eines Flaschenwurfs zurück. Später haben sie sich beim Grill Ausmachen auch noch ziemlich dusslig angestellt. Auch an diesem Abend verließen die letzten Menschen gegen Mitternacht selbstbestimmt den Park.

In den darauffolgenden Tagen mussten die Cops anscheinend schon wieder etliche Male mit dem Bolzi anrücken, um angebrachte Fahrradschlösser zu entfernen, die die Schließung der Tore blockierten, und außerdem den sichtlich überforderten privaten Wachschutz im Gänsemarsch begleiten, der eigentlich für die Schließung zuständig ist. Was das wieder an Einsatzstunden kostet… Übrigens: günstige Fahrradschlösser gibt es schon für wenige Euro.

Desweiteren sind diverse Infotafeln, die uns anscheinend über irgendwelche Schließzeiten und Ausgänge informieren sollen, mittlerweile unleserlich.

Am 8. März zogen zur jährlichen „Fight by Night“-Abenddemo über 3000 Menschen lautstark durch den Görli, sodass zwischendurch kein Ende in Sicht war. Für den Schutz von FLINTA müsste viel getan werden, aber sicherlich kein Bau eines millionenteuren Zauns, der lange Umwege über dunkle, menschenleere Wege erzwingt. In der Nacht auf vom 8. auf den 9. März wurde der Eingang Ohlauer Straße geöffnet, wie u.a. bei Indymedia berichtet wurde.

Wir sind sehr erfreut über die Kreativität vor Ort. Die Menschen in Kreuzberg haben keine Lust, sich an diesen Scheiß-Zaun oder irgendwelche Schließzeiten „zu gewöhnen“, wie das der Senat vorschlägt. Deshalb: Bildet Banden!

Demnächst werden wohl durch das Bündnis Görli Zaunfrei die Anwohnenden-Klagen gegen den Zaun eingereicht. Und wir rechnen fest mit weiteren Proesten, seien es gemeinsames und renitentes Abhängen und Cornern im Park, angemeldete und unangemeldete vielfältige Aktionen und natürlich auch weitere Sabotagen an den äußerst unprofessionell und alles andere als stabil konstruierten Sperranlagen.

Auch die Revolutionäre 1. Mai-Demo wird dieses Jahr am Görli vorbeiziehen und wir werden laut Veranstalter sehen, „was Stahl und Beton gegen den Widerstand von Zehntausenden so alles aushalten kann.“

Wenn ihr was mitkriegt, seien es Ankündigungen oder Sabotagen, lasst es uns gerne wissen und kontaktiert uns per Mail oder Instagram. Auch Fotos sind immer gerne gesehen, um beispielsweise kaputten Toren eine angemessene Öffentlichkeit zu verschaffen.

Ab April soll übrigens an Kotti, im Görli und an der Warschauer Straße mit der Intallation der zukünftigen dauerhaften und KI-gestützten Videoüberwachung begonnen werden. Auch hier hoffen wir auf breiten Protest – und Widerstand.

Sowieso ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Unser Görli? Bleibt offen! Guter Wohnraum für alle, bezahlbare Mieten und echte Teilhabe für alle statt populistischen, ausgrenzenden, rassistischen Aussperrungen!

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Redebeitrag von Görli 24/7 zum 8. März

Heute ist der 8. März, der internationale queerfeministische Kampftag und es gibt viele gute Gründe, warum wir heute am Görli demonstrieren.
Seit Jahren versuchen viele Medien und der Berliner Senat die Erzählung zu verbreiten, der Görlitzer Park sei ein Ort, an dem es nichts anderes gäbe, als Drogen und Gewalt, und von dem eine hohe Gefahr ausgehen würde. Angeblich besonders gefährlich für FLINTA, oder seien wir ehrlich: tatsächlich geht es Presse und Politik doch eigentlich immer nur um Cis-Frauen.
Seit Jahren wird versucht, hier auf dem Rücken von FLINTA Politik zu machen.
Anlass für die Pläne, den Park einzuzäunen und abzuriegeln, war die Behauptung, im Park gäbe es besonders viele Fälle von sexualisierter Gewalt gegen Frauen. Für Presse und Politik, mit ihrer rassistischen Weltsicht, waren die Schuldigen natürlich schnell gefunden: Es wären angeblich die Dealer, die Ausländer, die POCs, die sich im Görli aufhalten.
Überraschung: Es stellte sich heraus, dass das nicht stimmte, und der Senat wieder einmal bewusst mit Falschbehauptungen um sich warf. Eine Abfrage der offiziellen Zahlen hat ergeben: Die Vorfälle sexualisierter Gewalt im Kiez waren zum überwiegenden Großteil nicht im Görli selbst passiert, sondern außenrum: Und zwar in Privatwohnungen, in Kneipen, in Hostels und auf Partymeilen. 
Fakten waren dem Senat aber egal, und die teuren Pläne, den Zaun zu bauen, wurden gegen den Willen der Anwohnerschaft, des Bezirks und gegen die Einschätzung von allen Expert:innen von oben herab befohlen und umgesetzt.

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So sieht der teure Görli-Zaun gerade aus

Eingang Glogauer Straße: Offenbar wurde das Tor so erfolgreich sabotiert, dass bis heute jeden Abend eine behelfsmäßige Sperrung mit Bauzäunen erfolgt. 🙂 🙂 🙂

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Tagesspiegel

Aus dem aktuellen Tagesspiegel:

Seit dem 1. März wird der Görlitzer Park nachts verriegelt. Doch die Arbeiten für die Umzäunung sind noch gar nicht abgeschlossen – es muss improvisiert werden. Neben Baumängeln gibt es erneut Vandalismus… Rund um den Park finden sich gravierende Funktionsmängel. Bei einigen Torflügeln klafft eine Lücke, sodass Kettenschlösser verwendet werden müssen. Beim Tor zum Eingang an der Ohlauer Straße ist diese sogar 30 Zentimeter groß…  Aufgrund der Wetterlage im Januar und Februar mit strengem Frost und Schnee hatten die Bauarbeiten um mehrere Wochen pausieren müssen, hinzu kam regelmäßig Vandalismus. „Die Schäden müssen beseitigt werden.“…  Die Sabotageaktionen gegen die Schließtore gehen unterdessen weiter. In der Nacht zu Freitag wurden erneut fünf Tore mit Klebstoff „untüchtig gemacht“ oder mit Schlössern blockiert, wie die Polizei dem Tagesspiegel auf Nachfrage mitteilte….“

Läuft doch recht stabil 🙂

 

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Renitente Fahrradfahrende am Görli

Aus dem Bullenticker vom Dienstag (dpa hat dazu einen Text gemacht, der breit von verschiedenen Medien veröffentlicht wurde 🙂 )

„In der vergangenen Nacht wurden in Kreuzberg an der Umzäunung des Görlitzer Parks Beschädigungen festgestellt. Gegen Mitternacht befanden sich Einsatzkräfte im Zusammenhang mit einer Kundgebung an der Umfriedung der Parkanlage. Im Verlauf der Maßnahmen stellten die Einsatzkräfte an sechs Zugangstoren jeweils ein unbefugt angebrachtes Fahrradschloss sowie Klebemittel im Profilzylinder fest. Durch die unbefugt angebrachten Fahrradschlösser war ein ordnungsgemäßes Verschließen der Tore nicht möglich. Die Polizeikräfte entfernten die Fahrradschlösser, sodass die Zugangstore im Anschluss verschlossen werden konnten. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5.“

„Unbefugt angebrachte Fahrradschlösser“… hihi

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Absperrungen Görlitzer Park: Gravierender Pfusch am Bau

Dass Berlin sich bei größeren Bauprojekten gerne zum bundesweiten Gespött macht, ist bekannt. Auch beim offenbar weitgehend beendeten und mittlerweile wohl abgenommenen Bau der Absperrungen rund um den Görlitzer Park wurden diverse gravierende Baufehler gemacht.

Flo Grünbaum von Görli 24/7:

„Wir als Aktivist*innen gegen die Görli-Schließung sind über die diversen Baufehler nicht unglücklich. Wir fragen uns aber schon: Wie ist es möglich, dass solche haarsträubenden Fehler einer Baufirma unterlaufen können? Wie ist es möglich, dass der Berliner Senat eine Baumaßnahme voller Fehler offenbar als auftragsgemäß erledigt abgenommen und freigegeben hat? Hat vielleicht der Willen des Berliner Senats, den Görli endlich abschließen zu wollen, dazu geführt, dass eine Bausache voller Mängel abgenommen und freigegeben wurde?“

Die der Baufirma unterlaufenen und offenbar vom Senat akzeptierten Baufehler sind dabei nicht kosmetischer Art, sondern bedeuten gravierende Funktionsmängel.

Festzuhalten bleibt, dass mindestens die Hälfte der 16 gebauten Tore aufgrund von Baumängeln ihre eigentliche Funktion nicht erfüllen können. Auch jenseits von vielfältigen aktuellen Beschädigungen muss aufgrund der Baumängel in Zukunft also voraussichtlich dauerhaft zu improvisierten Maßnahmen wie Kettenschlössern gegriffen werden, um den Görlitzer Park abzusperren.

Das Prinzip der Flügel-Tore ist eigentlich immer dasselbe: Ein einfaches Schloss verbindet zwei Torflügel, diese werden jeweils einzeln noch am Boden verankert, um zu verhindern, dass die Tore einfach aufgedrückt werden können. Hinzu kommen zwei Schiebetore.

Bei mindestens vier Flügel-Toren wurde so pfuschig gebaut, dass der Riegel nicht die Zarge erreicht, der Abstand zwischen zwei Torflügeln bzw. Torflügel und Pfosten also zu groß ist. Die Lücke reicht hier von wenigen Zentimetern bis zu etwa 30 cm (!) beim Tor Eingang Ohlauer Straße. Diese fachwidrige Ausführung hat ebenfalls zur Folge dass eine Verankerung der Torflügel am Boden nicht oder nicht fachgerecht möglich ist (etwa Eingang Skalitzer Straße).

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Trotz Wachschutz und Cops: Diverse Sabotagen an Görli-Absperrungen

Millionenteure Einsätze von privater Security und unzählige Cops in Uniform und in zivil sind offenbar nicht genug. Heute konnten wieder diverse Beschädigungen an den teuren Görli-Sperranlagen beobachtet werden, darunter u.a. anscheinend zugeklebte Schlösser (die wohl direkt ausgewechselt wurden), ein recht derb außer Form geratenes Drehkreuz und ein nur noch fragil an den Angeln hängenden Tor.

Gegen Kreativität und berechtigte Wut scheint auch die massive Repressionsmaschine, die hier der Senat aufgefahren hat, nicht zu helfen. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung 🙂

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Jetzt erst recht: Unser Görli bleibt offen!

Jetzt gehts los: 
Ab dem 01. März will Kai Wegner den Görli nachts ab 22 Uhr schließen und
uns alle rausschmeißen lassen. 

Wir laden euch alle ein, gemeinsam anzuecken: Cornern im Görli!

Wir wollen uns den Görli als sozialen Treffpunkt nicht nehmen lassen.
Wir haben auch keinen Bock auf Wegners Lügen, mit denen er den Zaunbau
begründet, wir verstehen das als Populismus, Rassismus, Klassismus und
als Weigerung, die strukturellen Ursachen für die Probleme im Park
anzuerkennen und soziale Lösungen zu entwickeln. Vor allem Wohnungslose,
People of Color und Substanzabhängige sollen weiter kriminalisiert und
ausgeschlossen werden, anstatt sie als Teil unserer Gesellschaft
anzuerkennen und ihnen Angebote zu machen, die ihre Lebenslage
verbessern, ihre Bedürfnisse erfüllen und ihnen den gleichen Stellenwert
ihres Lebens einräumen.


Sonntag, 01.03.
18 - 22 Uhr

Ab 18.00 Uhr Kiezrundgang von Bündnis Görli Zaunfrei.
Treffpunkt: Wrangelstr. Ecke Falckensteinstr.

Ab 19.30 Kundgebung und Konzert von Rave against the Zaun
am Pamukkale Brunnen

Ab 21 Uhr Parkerkundung (selbstorganisiert)
Wir laden außerdem dazu ein, sich um 21 Uhr vor dem CoLab (erhöhte
Fläche gegenüber Pamukkale) zu treffen, um gemeinsam den Park zu
erkunden und eventuelle Schließungs-Aktivitäten mitzubekommen.


Montag, 02.03.
ab 21 Uhr

Gemeinsam Cornern (Abhängen) mit Görli 24/7
auf der Grillwiese neben dem Parkeingang Falckensteinstraße

Bringt mit, was ihr braucht 
... Grill, Grillkohle, Getränke, große Anhänger, Kreidespray,
Regenschirme, Fahrradschlösser, Musik, euch selbst, eure Ideen ... 

Zusammen werden wir den Park nutzen, wie wir es brauchen!


Tag ZU (Datum unbekannt)
Ab 21 Uhr
Wütendes Treffen (selbstorganisiert)


Der Senat hält den konkreten Abend für die erste Schließung geheim.
Sobald wir mitbekommen, dass der Görli tatsächlich abends zugemacht
wird, laden wir dazu ein, sich am gleichen Abend an den Eingängen
Falckensteinstraße und Glogauer Straße zu treffen, um gemeinsam und
lautstark unseren Unmut über die Görli-Schließung zum Ausdruck zu
bringen. 
Startzeichen: Raketen! 

Also haltet euch bereit und achtet auf Feuerwerk oder Ankündigungen!


Wir freuen uns, viele Menschen im Görli zu sehen!

Es handelt sich um selbstorganisierte Treffen im öffentlichen Raum und
nicht um angemeldete politische Versammlungen. 

Wir werden auch keine Anti-Rep-Strukturen bereitstellen können, falls
die Cops stressen sollten. Der Ermittlungsausschuss (EA) ist informiert.
Grundsätzlich können sich alle Menschen, die von Repression im Kontext
von Görli-Aktivitäten betroffen sind, gerne bei Görli 24/7 melden, 
damit wir einen möglichst guten & gemeinsamen Umgang hinkriegen:
goerli247@riseup.net.

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